Konzertarchiv
KONZERTARCHIV
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Die Sonaten für Violine solo von Johann Sebastian Bach lassen sich aufgrund von Zitaten aus Chorälen und verschiedenster Zahlensymboliken den drei großen christlichen Festen zuordnen. Sonate I Weihnachten, Sonate II Ostern, Sonate III Pfingsten. 

Gregor Reinberg studierte Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seine Tätigkeit als Kammer- und Ensemblemusiker führte ihn in viele der bedeutendsten Konzertsäle Europas und Nordamerikas. Neben seiner Tätigkeit als klassischer Musiker realisiert Gregor Reinberg auch immer wieder Projekte in Zusammenarbeit mit Künstlern aus den Bereichen Tanz und Performance.

Franz Brunner studierte Medizin in Wien.
Ab 2003 Praxis für homöopathische Medizin in Krems. 
„Ein Arzt, den das Geheimnis eines Menschen nicht interessiert, wird ihn auch nicht heilen können. Ähnlich verhält es sich mit Poesie und Musik: Ein Kunstwerk lebt immer aus seinem Geheimnis, sonst ist es nicht viel wert. Lieblingskomponisten: Bach, Mozart, Beethovens späte Streichquartette, Messiaen...“

  
Kartenverkauf bei der Abendkasse | Eintritt: € 15,-
Mitglieder des Vereins KirchenTonArtKrems, des Vereins Freunde der Kunstmeile Krems, StudentInnen, Zivil- und PräsenzdienerInnen € 12,- 
SchülerInnen bis 18 Jahre haben freien Eintritt

In der Fülle der Zeit – Weihnachten

2. Jän. 2022

Neben Werken aus dem Barock – der „Hoch-Zeit“ für das Instrument Blockflöte – prägen ausgewählte und selten gespielte Werke aus der Zeit der Klassik dieses Kammermusikprogramm für Sopran, Blockflöte und Gitarre.
 
 
Eintritt: € 22,-
Mitglieder des Vereins KIRCHENTONARTKREMS, des Vereins Freunde der Kunstmeilekrems, Studenten, Zivil- und Präsenzdiener € 16,-
Schüler bis 18 Jahre haben freien Eintritt
 
Karten ausschließlich an der Abendkassa!

Nel doce dell'oblio

23. Okt. 2021

 
Highlights
HIGHLIGHTS

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion

Passio Domini nostri Jesu Christi secundum Evangelistam Matthaeum BWV 244
von Johann Sebastian BACH (1685 - 1750)

 

EINLEITUNG UND STRUKTUR

 

O Mensch bewein dein Sünde groß;
Darum Christus sein’s Vaters Schoß
äußert, und kam auf Erden.
Von einer Jungfrau rein und zart
für uns er hie geboren ward,
er wollt’ der Mittler werden.
Den’n Toten er das Leben gab,
und legt’ dabei all’ Krankheit ab,
bis sich die Zeit herdrange,
dass er für uns geopfert würd’,
trüg’ unsrer Sünden schwere Bürd’
wohl an dem Kreuze lange.
(Nr. 29 Choral)

 

„Das größte Werk unseres größten Meisters, das größte und heiligste Werk der Tonkunst aller Völker“, rühmte 1829 der Berliner Musikgelehrte Adolf Bernhard Marx Bachs „Matthäus-Passion“ und setzte damit die uneinholbare Wirkungsgeschichte des monumentalen musikalischen Werks in Gang.

 

Komponiert wurde die „Matthäus-Passion“ für den Karfreitagsgottesdienst in der Leipziger Thomaskirche und dort auch 1729 uraufgeführt. Sie erscheint als eine zwischen Gottesdienst und Konzert stehende Kunstform, deren christliche Glaubensaussage Zuhörer und Zuhörerinnen auf je eigene Weise in ihren Bann zieht.

 

Drei Textschichten sind in diesem Werk miteinander verwoben: die biblische Erzählung vom Leben und Sterben Jesu in den Worten des Apostels Matthäus (Kapitel 26, 27), 16 Gemeindechoräle und in den Arien lyrische Betrachtungstexte von Christian Friedrich Henrici (genannt Picander).
Johann Sebastian Bach vertonte diese Texte „a due cori“, schafft also mit zwei Chören und zwei Orchestern die äußerst wirkungsvolle und unverwechselbare dialogische Gesamtstruktur der „großen Passion“. Einzigartig, auch unbegreiflich entfaltet sich in diesem Werk der musikalische Formenreichtum von Bachs Zeit und darüber hinaus.

 

Es war das erste Mal, am 21. März 2004, dass die „Matthäus-Passion“ in der Minoritenkirche Krems-Stein erklang. International renommierte Vokalsolisten (unter ihnen der „Wahlkremser“ Robert Holl als Jesus), Mitglieder der WIENER SYMPHONIKER und die bekannten Kremser Ensembles CHORUS MUSICA SACRA und der Chor des Oberstufenrealgymnasiums Englische Fräulein musizierten unter der Leitung von Alfred Endelweber.

 

DIE SOLISTINNEN UND SOLISTEN

Stefan-Alexander RANKL - Tenor (Evangelist / Arien)

 

Robert HOLL - Bass (Jesus / Arien)

 

Ellen van LIER - Sopran

 

Isabelle ANDERFUHREN - Sopran

 

Martina PARZER - Alt

 

Martina STEFFL-HOLZBAUER - Alt

 

DER CHOR

CHORUS 1

Sopran:
ENDELWEBER Martina, PTAK Elisabeth, SCHILLING Marianne, SCHWARZ Monika, WALKER Iwanka, WÜRZL Veronika 
Alt:
DEIM Maria, LACKNER Annemarie, PACHSCHWÖLL Christine, RINNER Elisabeth, RINNER Sarah, SCHANDL Gertrud, STANGEL Berta, WEIGL Annemarie
Tenor:
HEMEDINGER Bernd, KOVAC Andreas, MAYER Thomas, RIEDL Thomas, SIMON Walter
Baß:
BUBNA-LITIC Michael, REHBERGER Ernst, RUZICKA Walter, SOHM Johann, STANGL Josef, WEIGL Fritz

CHORUS 2

Sopran:
PLOMER Annemarie, TEUFNER Gabriele, SCHANDL Hildegard, SCHUSTER Erika, STANGL Johanna, WANNERER Helga, ZÜRCHER Regula
Alt
CHRISTELBAUER Etta, GÖLLNER Monika, GROSSBERGER Johanna, KALCHHAUSER Gudrun, RIEDEL Claudia, RUZICKA Elisabeth, SCHILLING Bernadette, SEVCIK Dorothea, UNTERWEGER Johanna
Tenor
HÖBARTH Martin, RINNER Karl-Heinz, SCHILLING Ulrich, SCHWARZL Stefan, SEVCIK Willi
Baß
BINDER Hermann, DOMBERGER Kurt, GROSCHEDL Viktor, HOFSTÄTTER Reinhold, MAYER Herbert, WEGSCHEIDER Walter


MUSIKALISCHE LEITUNG: Alfred Endelweber

Claudio Monteverdi: Marienvesper

Vesperae beatae Mariae virginis von C. MONTEVERDI

Ein persönlicher Rückblick von Alfred ENDELWEBER

 

 

Als einer der Höhepunkte in der 40-jährigen Geschichte des CHORUS MUSICA SACRA KREMS gilt die Aufführung von Claudio Monteverdis „Vesperae beatae Mariae virginis“ (Marienvesper) am Pfingstsamstag (2. Juni) des Jahres 2001 in der Stiftskirche Pernegg.

 

 

Zur Vorgeschichte:

Der Anlass dieses musikalischen Ereignisses war privater Natur – ein persönliches Versprechen an Frau Susanne Schwander, ihren 60. Geburtstag mit ihrem musikalischen „Lieblingswerk“, der „Marienvesper“, zu krönen. Frau Schwander ist Schweizerin und gehört zu den treuesten Teilnehmern meiner jahrzehntelangen (1973-2005) Musikkurse (Kammermusik und Blockflöte) im Stift Geras und Pernegg. Gemeinsam mit dem „Kirchenmusikverein Krems an der Donau“ unter seinem damaligen ungemein innovativen Obmann Dkfm. Herbert Mayer war es denn auch das „Kunst- und Kreativzentrum Stift Geras“, das diese für die Region bedeutsame kulturelle Großveranstaltung organisatorisch betreut hat.

 

Neben meinem CHORUS MUSICA SACRA KREMS musizierte ein von mir eigens für diese Aufführung zusammengestelltes BAROCKENSEMBLE WIEN – BASEL auf Originalinstrumenten (Studierende wie Absolventen der Abteilung für Alte Musik des Konservatoriums der Stadt Wien unter der Leitung von Susanne Scholz sowie der Wiener Musikuniversität und der Basler Musikhochschule) und die VIENNA GREGORIAN VOICES (Leitung: Markus Resch).

 

Als Vokalsolisten – einige von ihnen mittlerweile international überaus erfolgreich – waren  weiters zu hören:

  • Isabelle ANDERFUHREN und Andrea MATITZ -  Sopran

  • Bernd FRÖHLICH, Gernot HEINRICH und Daniel JOHANNSEN - Tenor

  • Mario EDER und Michael POGLITSCH - Bass

 

Summa summarum:
Ein großes Werk der Musikliteratur im historisch adäquaten Raum der Stiftskirche Pernegg – ein tiefes Erlebnis, Ausführenden wie Zuhörern jahre- und jahrzehntelang in Erinnerung!

 Jahresprogramme
JAHRESPROGRAMME

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